Stadtbibliothek Oldenburg

Zu den Stadtbibliotheken Oldenburg gehören die Zentralbibliothek und vier Stadtteilbibliotheken. Die Medienversorgung der Bewohner kann so im gesamten Einzugsgebiet gesichert werden.
Erwähnenswert ist es, dass die Stadt Oldenburg es sich zu ihrer Aufgabe gemacht hat, allen Menschen Medien zugänglich zu machen. Auch den Kindern. Diese stehen besonders im Mittelpunkt der Arbeit. Durch die einmal im Jahr stattfindende Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse, kurz KIBUM, ist auch der Stellenwert der Bibliotheken vor Ort sehr wichtig.

Anfahrtskarte für die Oldenburger Stadtbibliothek

Die KIBUM findet jährlich in den Räumlichkeiten der Zentralbibliothek in Oldenburg statt. Im ganzen Jahr wird hier aber sehr viel für die Kinder getan. Der Lesepate, ein Esel, ist das Maskottchen der Bibliothek und begleitet die Nutzer das gesamte Jahr durch die Bibliothek. Jeden Monat wird ein neuer Buchtipp vom Lesepaten vorgestellt und Verlosungen der Bücher werden vorgenommen.

Service für den Kunden wird bei den Stadtbibliotheken Oldenburg ganz groß geschrieben. So ist ein spezieller Infoservice für die Leser eingerichtet worden, mit dem sich jeder per SMS oder Email über das Ende der Leihfristen oder eingegangenen Vorbestellungen benachrichtigen lassen kann.

OPAC bei der Stadtbibliothek Oldenburg

Die Stadtbibliothek Oldenburg bietet den Webkatalog an. Die Onlinefunktion steht allen Nutzern zur Verfügung. Der Service kann eine Suche im Medienbestand der angeschlossenen Bibliotheken anbieten. Wer ein Medium ausleihen möchte, kann so vorab schauen, in welcher der Bibliotheken dieses im Bestand ist. Selbstverständlich kann über OPAC dieses Medium dann auch vorbestellt werden.
Das eigene Nutzerkonto ist in OPAC einzusehen, sodass Informationen zu den Leihfristen erkennbar werden. Ausstehende Gebühren sind ebenso zu sehen. Ein weiterer gebotener Service ist der, dass Medien auch verlängert werden können.

Gebührenerhebung bei den Stadtbibliotheken Oldenburg

Wer sich bei der Stadtbibliothek Oldenburg Medien ausleihen möchte, muss mit Gebühren rechnen. Zum einen wird durch die Bibliothek ein Nutzerausweis ausgegeben. Damit sind folgende Gebühren verbunden:

  • Erwachsene ab 16 Jahren: 2,50 € im Jahr
  • Kinder und Jugendliche: 1,00 €, die nur bei der Erstausstellung des Ausweises anfallen. Verlängerungen nach der Jahresfrist sind kostenlos

Neben den Gebühren für den Nutzerausweis kosten bei den Stadtbibliotheken Oldenburg auch manche Medien etwas. Eine Leihgebühr wird erhoben:

  • bei Bestsellern: 2,00 €
  • bei CDs: 0,30 €
  • bei CD-Paketen (ab 4 CDs in einer Box): 1,00 €
  • bei CD-ROMs: 1,00 €
  • bei Spielfilmen und Sachfilmen: 1,00 €
  • bei Nintendo DS-Spielen: 1,00 €

Zudem sind einige Serviceleistungen der Oldenburger Bibliotheken kostenpflichtig:

  • Reservierung pro Medium: 1,00 €
  • Bearbeitung eines Verlängerungsantrages, der schriftlich, telefonisch oder per E-Mail abgegeben worden ist: 0,50 €
  • Entleihen ohne Bibliotheksausweis 0,50 €

Auch für die Rückgabe der Medien nach der eigentlichen Leihfrist müssen die Kunden bezahlen. Die Säumnisgebühr beträgt bei Erwachsenen 0,30 € pro Tag und Medium. Bei Kindern reduziert sich die Gebühr auf 0,10 € pro Tag und Medium.

Medien verlängern bei den Oldenburger Stadtbibliotheken

Die Stadtbibliotheken Oldenburg setzen für die Medien unterschiedliche Leihfristen an:

  • Bücher, Bestseller, CDs, CD-Pakete, CD-ROMs, Kassetten, Spiele, Nintendo DS Spiele: 4 Wochen
  • Sachfilme: 2 Wochen
  • Spielfilme: 1 Woche

Grundsätzlich kann jedes Medium der Oldenburger Stadtbibliotheken bis zu dreimal verlängert werden. Ausgenommen davon sind Medien, die als Bestseller gekennzeichnet sind. Weiterhin können auch saisonale Medien nicht verlängert werden, wie Bastelbücher zu Ostern oder zu Weihnachten.
Bei allen anderen Medien haben die Nutzer der Bibliotheken in Oldenburg mehrere Möglichkeiten zur Verlängerung:

  • im Onlinekonto OPAC,
  • persönlich in den Bibliotheken,
  • per Telefon,
  • schriftlich per E-Mail oder Post

Beachtet werden sollte, dass für das Verlängern schriftlich oder per Telefon eine Gebühr erhoben wird, da die Stadtbibliotheken als Beleg für die Verlängerung einen Ausdruck mit den neuen Leihfristen per Post an die Kunden zustellen.